Mag. Dr. Maria Müller-Gartner

Klinische Psychologin, Ges.psychologin

Advanced Schema Therapist

Dozentin und Supervisorin für Schematherapie (ISST-zertifiziert)

 

Internat. Weiterbildungen bei Jeffrey Young (USA), Eckhard Roediger (D), Remco v.d. Wijngaart (NL), Chris Hayes (AUS), Joan Farrell (USA), Ida Shaw (USA), Jeff Conway (USA), Paul Kasyanik & Elena Romanova (RUS), Arnoud Arntz (NL), Raffaella Calzoni (D), Claudia Stromberg (D), Lukas Nissen (CH), Robin Spiro (USA), Janis Briedis (GB), Marjon Nadort (NL) u.a. 

 

(Jeffrey Young 2017; Foto: B. Melles)

 

 

Warum das Institut gegründet werden wollte... 

 

Vor fast 20 Jahren bestärkte ein Treffen mit dem Psychotherapie-Forscher Klaus Grawe sehr einprägsam den lange gehegten Wunsch nach einem ausgereiften, integrativen Behandlungsstil. Es sollte eine Arbeitsweise geben, die...

  • ...die Stärken der unterschiedlichen therapeutischen Zugänge zusammenführen kann, 
  • ...ein klares, (neuro)wissenschaftlich-psychologisch nachvollziehbares Rahmenkonzept bietet,
  • ...und nachweislich wirkt. 

Fündig wurde ich 2009 in der von Jeffrey Young entwickelten Schematherapie.

 

Heute bin ich beeindruckt davon, wie einfach es ist, aktuelle komplexe Reaktionen auf Gefühls- und Verhaltensebene vor dem Hintergrund der Biografie und der (Neuro)Biologie zu verstehen und den betroffenen Menschen verständlich zu machen.

Ich bin berührt davon, wie sehr sich Menschen öffnen und wieviel sie lernen können, wenn die seelischen Wunden, die unerfüllte Grundbedürfnisse hinterlassen haben, entdeckt und behutsam versorgt werden - und wie tiefgreifend sie sich weiterentwickeln können, wenn man sie mit schematherapeutischen Techniken durch emotional verankerte Entwicklungsprozesse führt.

 

Der Arbeits-Alltag gibt dem Konzept recht: Immer mehr Menschen fragen konkret danach, die Wartezeiten sind (zu) lang. 

Dennoch gab es bei uns bis jetzt kein einziges spezialisiertes Schematherapie-Institut für die Aus- bzw. Weiterbildung, Vertiefungen und Supervision - im Gegensatz etwa zu Deutschland, wo mittlerweile viele größere Städte eine derartige Einrichtung anbieten.

Gerade deshalb freue ich mich sehr, auf diese Weise am Aufbau der Schematherapie hierzulande mitarbeiten zu dürfen - und darauf, dass unser Land reich wird an engagierten und theoretisch wie praktisch gut ausgebildeten ST-KollegInnen. 

 

Graz, Mai 2017